Allergie, Halsbeschwerden und Halsschmerzen: Ursachen und Pollenflugkalender
Hatschi! Wenn die Natur langsam nach der kalten Jahreszeit erblüht, treiben auch die Pollen wieder ihr „Unwesen“ – der Auftakt der Allergie-Hochsaison. Dann kommt es bei vielen zu tränenden Augen, juckender Nase und manchmal auch zu Halsbeschwerden. Doch wie hängen Pollenallergien und Halsschmerzen zusammen und was können Sie dagegen tun?
Mit Halsschmerzen hatte es wahrscheinlich jeder schon mal zu tun. Wenn’s im Hals kratzt und schmerzt, denkt man im ersten Moment eher an eine Erkältung oder Grippe. Aber dahinter kann auch eine Allergie stecken. Denn die Reaktionen des Körpers auf vermeintliche Eindringlinge – in den meisten Fällen Pollen – bleiben oft nicht unbemerkt und können sich auch im Hals zeigen.
Wie Pollenallergien Halsbeschwerden verursachen können
Ob Gräser, Pappel oder Birke – wenn sie fliegen, können sie unserem Körper ganz schön zu schaffen machen. Das liegt daran, dass bei einer Allergie das Immunsystem auf bestimmte Allergene überreagiert – in diesem Fall Pollen. Zu den häufigsten Allergenen zählen:
- Pollen
- Tierhaare
- Staubmilben
- Schimmelsporen
- Nahrungsmittelallergene wie z.B. Nüsse, Gluten
Wie der Körper auf diese Stoffe reagiert, kann ganz unterschiedlich sein. Halsbeschwerden oder auch Halsschmerzen können aber entstehen, wenn beim Atmen über Mund[GM1] und Nase die Allergene auf unsere Schleimhäute treffen und dort eine Immunreaktion auslösen. Der Körper schüttet dann Histamin und andere entzündungsfördernde Substanzen aus, um sich gegen die vermeintlichen Eindringlinge zu wehren. Das führt dazu, dass bei einer Allergie einerseits die Nervenendigungen der betreffenden Schleimhäute empfindlicher werden und andererseits die betroffenen Schleimhäute anschwellen können. Z.B. trägt eine angeschwollene Nasenschleimhaut zu verschlechterter Nasen- und vermehrter Mundatmung bei. Und bei vermehrter Atmung durch den Mund können Mund und Rachenschleimhäute austrocknen. Hals und Gaumen können dann anfangen zu jucken, zu kribbeln oder es kann ein unangenehmes Kratzen auftreten, das auch mit Schluckbeschwerden einhergehen kann.
Halsschmerzen durch Pollenallergie – was hilft?
Wenn sich zu den typischen Allergiesymptomen noch Halsbeschwerden oder Halsschmerzen gesellen, ist das natürlich unangenehm. Glücklicherweise gibt es einige Maßnahmen, die helfen können, die Symptome zu lindern. Die gereizten Schleimhäute können mit befeuchtenden Lutschpastillen wie z.B. isla® original unterstützt werden. Antihistaminika blockieren die Wirkung von Histamin, das für viele allergische Symptome verantwortlich ist. Sie können helfen, die Entzündung zu mildern. Auch eine Hyposensibilisierung kann sinnvoll sein, um langfristig die Empfindlichkeit des Immunsystems gegenüber den auslösenden Allergenen zu verringern und somit die Häufigkeit und Intensität der Allergie-Symptome zu reduzieren.
Um allergische Reaktion zu vermeiden, kann es auch helfen, den Kontakt mit den Allergenen möglichst gering zu halten. Hier finden Sie weitere wertvolle Tipps für eine pollenarme Wohnung und das Verhalten bei Pollenflug.
Pollenflugkalender: Wann fliegen welche Pollen?
Pollen fliegen nicht das ganze Jahr über – je nach Jahreszeit sind verschiedene Pflanzen aktiv. Hier finden Sie einen Pollenflugkalender, ein hilfreiches Tool für alle, die von Pollenallergien betroffen sind. Er zeigt, wann welche Pollen in der Luft sind und hilft so, die Symptome wie z.B. Halsschmerzen besser vorherzusagen und gezielt Maßnahmen zu ergreifen.